Naturpark » Kaunergrat

Kaunergrat Gacher Blick

Bunte Falter schweben über heißen Hängen, Moore sind Zeugen eiszeitlichen Lebens und der Fußabdruck des Menschen reicht bis in die Bronzezeit zurück. Der Naturpark Kaunergrat ist eine Oase der Vielfalt im Tiroler Oberland.

Kurzsteckbrief:

Fläche: 589,2 km²

Lage: Pitztal, Fliess, Kaunertal

Naturpark seit 2003

Lage

Der namensgebende Gebirgszug Kaunergrat des Naturparks erstreckt sich zwischen den beiden Tälern Pitztal und Kaunertal und ist Teil des Massivs der Ötztaler Alpen. Der Naturpark liegt im Tiroler Oberland und umfasst mit neun Gemeinden (ca. 590 km²) Teile des Ruhegebietes Ötztaler Alpen, die Naturschutzgebiete Fließer Sonnenhängeund Kauns-Kaunerberg-Faggen, die Landschaftsschutzgebiete Arzler Pitzeklamm und Riegetal sowie das Naturdenkmal Piller Moor.

 

Landschaftsausstattung

Der Naturpark Kaunergrat ist geprägt durch die Hochgebirgslandschaft der Ötztaler Alpen. Auf einer Fläche von 58,92 km² schließt die Naturparkregion alle Höhenstufen der Alpen mit ein, von den Innauen (750 m) hinauf bis zu den markanten Dreitausendern der Ötztaler Alpen und der alles überragenden Wildspitze (3.768 m). Inneralpine Trockenrasen gehören ebenso zum Gebiet wie zahlreiche Moore und Gebirgsregionen, womit der Naturpark zu einem Hot-Spot der Artenvielfalt wird. 700 Schmetterlingsarten, 1000 Steinböcke, 84 Dreitausender und 47 Almen 

 

Für weitere Informationen zum Naturpark, zu Programmen, Einrichtungen und Angeboten besuchen Sie die Homepage: http://www.kaunergrat.at/

Braunelle-Bienenhonig

Um 1850 war die „Dunkle Biene“ österreichweit die vorherrschende Honigbiene, bevor ihr die „Krainer Biene“ (Carnica) nach und nach den Rang abgelaufen hat. Heute findet sich dieser Urtyp der Honigbiene leider nur mehr in wenigen Gebieten. Das gilt auch für Tirol, wo die Zuchtlinie der Dunklen Biene besser unter dem Namen „Braunelle“ bekannt ist. Seit einigen Jahren arbeiten 24 Imker aus den Gemeinden Kauns, Kaunerberg und Kaunertal daran, ihre Braunelle durch gezielte Zucht zu erhalten und in ihrem Bestand zu fördern. Gemeinsam mit den Gemeinden, dem Naturpark und in Abstimmung mit den angrenzenden Imkervereinen bzw. den Wanderimkern wurde auch ein eigenes Schutzgebiet für die Braunelle definiert. Dieser Schritt war sehr wichtig, da nur so eine kontrollierte Königinnenzucht erfolgen kann und der regionale Ökotypus der Braunelle für die Zukunft erhalten werden kann.

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