Geschützter Landschaftsteil » Arzler Kalvarienberg

 

 

Das südlich des Arzler Kalvarienberges gelegene Feuchtwiesengebiet wurde im Jahr 1981 auf Grund seiner Ursprünglichkeit und seiner spezifischen Tier- und Pflanzenwelt zum Geschützten Landschaftsteil erklärt.

Kurzsteckbrief:

Fläche: 13,5 ha

Standort: Innsbruck

Geschützter Landschaftsteil seit 1981

Lage:

Der Arzler Kalvarienberg befindet sich in der Katastralgemeinde Arzl, im Nordosten von Innsbruck. Er stellt, mit der um 1665 erbauten Kapelle, das Wahrzeichen von Arzl dar. Im Zuge von Sanierungsarbeiten am Kalvarienberg tauchten Funde aus vorrömischer Zeit sowie aus dem frühen Mittelalter auf.

 

Landschaftsausstattung:

Gründe für den Antrag der „Tiroler Vogelwarte“  auf Unterschutzstellung waren die große Naturnähe des Gebietes, eine für Tiroler Verhältnisse – speziell im Inntal – relativ große Schilffläche, Nasswiesen in unmittelbarer Nachbarschaft von Trockenrainen, ein Mosaik von Waldteilen, Gebüschinseln und Hecken sowie eine für Pflanzen und Tiere kleinklimatisch günstige Lage. Den besonderen landschaftlichen Reiz erhält das Gebiet durch Seggen- und Süßgraswiesen, Schilfbestände, kleine Wassergerinne und einzelne Strauchgruppen. 

 

Besonderheiten:

An bemerkenswerten Vogelarten wurden im Geschützten Landschaftsteil „Arzler Kalvarienberg“ der Sumpfrohrsänger, das Schwarzkehlchen, die Nachtigall und die Grauammer beobachtet. Außerdem beheimatet das Gebiet eine besonders ausgeprägte Ameisen- und Schmetterlingsfauna. 

 

 

Quellen:

AMT DER TIROLER LANDESREGIERUNG (2010): Arzler Kalvarienberg (GZ: 2-BGV-02082e/2007). Magistratsabteilung 2. 

FEIL, D. (2002):  Naturwissenschaftliches zum Kalvarienberg. Arzl: Arzl bei Innsbruck. Verfügbar in: homepage.uibk.ac.at/~c61404/ARZL/Kunst/Kalvarienberg/Naturwissenschaft.html [Abfrage am 13. Juli 2017]