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Idyllisch bettet sich der Vilsalpsee in die schroffe Bergwelt der Allgäuer Alpen und lockt Tag für Tag viele Besucher aus nah und fern in das Naturschutzgebiet, das seit einigen Jahren auch Teil des EU-weiten Schutzgebietsnetzes Natura 2000 ist. Trotz dieses Siegels, welches gehegte und gepflegte Natur erwarten lässt, füllen sich die Müllsäcke der freiwilligen Helfer rund um die Bergwacht und Bergrettung Tannheim jedes Jahr wieder mit Dingen, die nicht mehr benötigt werden (jährliche Müllsammelaktion der Gemeinde Tannheim im Mai). Doch nicht nur an Land, auch unter Wasser findet sich viel „Interessantes“, wie nun engagierte Taucher feststellen mussten: Markus Eberle, Bürgermeister von Tannheim, konnte 7 Personen des Taucherclubs Unterland rund um Dietmar Renn am 31. Juli und 01. August 2010 dafür gewinnen, einen Tauchgang im wunderschönen Vilsalpsee zu unternehmen. „Ein paar Dosen, Flaschen und sonstiger Müll der vielen Touristen werden wohl zu Tage treten.“ Dies war die Vorstellung aller Beteiligten. Doch weit gefehlt! Haushaltsgegenstände, Teile von Verkehrsmitteln, Schirme ... wurden wahrscheinlich noch vor einigen Jahrzehnten bei Nicht-Mehr-Gebrauch einfach im Vilsalpsee versenkt und so „auf ewig“ entsorgt. Doch nun ist es an der Zeit die verborgenen „Schätze“ zu heben. „Bei weitem noch nicht alle“, wie Dietmar Renn beschwichtigt, „wir würden da gerne noch öfter tauchen, denn es findet man sehr wenig Seen, die so schön sind!“ Und er schlägt gleich einen weiteren Tauchgang vor, vielleicht noch im Herbst dieses Jahres. Die Taucher konnten – trotz der Verunreinigung des Sees – die Mystik und die Kulisse rund um den Vilsalpsee genießen. Sie bedanken sich hierbei bei der Gemeinde Tannheim für die Spende. Auch ein großes Dankeschön an das Gästehaus Helene für die günstige und sehr gute Unterkunft! | |||
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Am späteren Nachmittag fanden sich die VolksschülerInnen der Volksschulen Biberwier, Lermoos und Ehrwald im Gemeindesaal Biberwier zur Abschlussveranstaltung des Projektes „Kleiner Tag der Artenvielfalt“ ein. Viele verschiedene z.T seltene Pflanzen- und Tierarten wurden im Naturschutzgebiet Ehrwalder Becken am „Kleinen Tag der Artenvielfalt“ (26.Mai 2010) gefunden, bestimmt und notiert; insgesamt 65 Tierarten und 61 Pflanzenarten. Die Ergebnisse dieses Forschungstages wurden Eltern, Freunden und weiteren Interessierten an diesem Tag vorgestellt. Professionell präsentiert wurden Bilder des Projekttages von der 4b der Hauptschule Ehrwald. Ein kurzer und verständlicher Fachvortrag des Geologen Mag. Magnus Lantschner über die Entstehung des Ehrwalder Beckens und des Gurgltales rundeten den Abend ab. Beim abschließenden Rundgang durch die „Galerie“ konnten Schüler, Eltern und Freunde die kreativ gestalteten Plakate der Volks- und Hauptschüler bewundern. Einige Erwachse erfuhren von den jungen Forschern sogar noch Wissenwertes zu Heuschrecken und Spinnen, zur Roten Lichtnelke oder der Traubenkirsche. Das Ziel des „Kleinen Tag der Artenvielfalt“ war die Förderung der Begeisterung und des Wissens der Schüler für unsere Natur. Diese Ziel wurde durch das Engagement der LehrerInnen und der tollen Mitarbeit der SchülerInnen erreicht! | |||
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Am Aktionstag (26. Mai 2010) im Naturschutzgebiet Ehrwalder Becken nahmen insgesamt 72 Volksschulkinder zusammen mit ihren LehrerInnen teil, welche die Veranstaltung von der Planung bis zur Durchführung tatkräftig und mit viel Engagement unterstützten. Begleitet und unterstützt wurde die Aktion auch noch von der Hauptschule Ehrwald. Und lief der „Kleine Tag der Artenvielfalt“ im Ehrwalder Becken ab: Text der 4b der HS Ehrwald: Am Mittwoch, den 26.Mai war ein ganz besonderer Tag für viele Volksschüler von Ehrwald, Lermoos und Biberwier - nämlich "Der kleine Tag der Artenvielfalt". Wir, die 4b der HS Ehrwald, durften sie begleiten und betreuen. Treffpunkt war beim Modellflugplatz im Moos. Dort wurden alle von der Schutzgebietsbetreuerin Christina Moser mit ihren biologischen und geologischen Begleitern begrüßt und in die Aufgaben eingeführt. In drei Gruppen begaben sich die Schüler auf Entdeckungsreise die Lebensräume Wald, Feuchtwiese und Trockenwiese zu untersuchen. Die Aufgaben bestanden hauptsächlich darin Insekten, Käfer, Schmetterlinge und Pflanzen in ihren zugeteilten Gebieten zu suchen und mit Hilfe von Bestimmungsbüchern und Zeigetafeln zu bestimmen. Die Volksschüler waren begeistert von der Vielfalt der Tiere und Pflanzen. Wir Hauptschüler unterstützen ihre Suche und hielten aufregende Momente mit der Kamera fest. Wir denken, dass es für alle eine nette und interessante Abwechslung zum Schulalltag war. Die Neugierde an der Erkundung der Natur wurde sicher geweckt! | |||
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