2 Tage lang Bergbauer sein

Im Wipptal werden 2021 einige, 2-tägige Freiwilligenprojekte in den Kulturlandschaften der Schutzgebiete angeboten. Auf dem Programm stehen u.a. das „Schwenden“ – Entfernen von Sträuchern und Latschen von den Bergmähdern – und das „Ramen“ – Zusammensammeln von Ästen auf den Lärchenwiesen und einiges Mehr. Das Programm gewährt tiefe und praktische Einblicke in das Leben der Bergbauern. Und es steht sowohl Gästen als auch Einheimischen offen. Die Schutzgebietsbetreuung wirkt bei der Arbeit in den von Menschenhand geschaffenen und seit Jahrhunderten gepflegten Lebensräumen fachlich und tatkräftig mit.

 

Bei der Umsetzung kooperieren die „Schule der Alm“, die Bergbauern, die Schutzgebietsbetreuung Stubaier Alpen-Wipptal und der Tourismusverband Wipptal.

 

Bergfrühling oder Altweibersommer?

Gschnitztal 1: Mo, 14.06. - Di, 15.06.2021 (Aufenthalt: 13.06. - 18.06.2021)

Obernberg 1: Mo, 21.06. - Di, 22.06.2021 (Aufenthalt: 20.06. - 25.06.2021)

Gschnitztal 2: Mo, 16.08. - Di, 17.08.2021 (Aufenthalt: 15.08. - 20.08.2021)

Obernberg 2: Mo, 30.08. - Di, 31.08.2021 (Aufenthalt: 29.08. - 03.09.2021) 

Wichtig für Einheimische: Die Termine können mit oder ohne Übernachtung gebucht werden.

 

Buchungen beim Tourismusverband Wipptal HIER geht's zur Website.

 


Bergwiesen im Gschnitztal

Seit Jahrhunderten werden die steilen Bergwiesen oberhalb von Trins im Gschnitztal (Bezirk Innsbruck-Land) von Hand gemäht. So ist eine Artenvielfalt entstanden, die in ganz Europa einzigartig ist. Jetzt wurden die Padeiler Bergmähwiesen als Natura-2000 Schutzgebiet festgelegt.

 

Hier geht's zum Beitrag (tirol.orf.at):

Padeilemähder als NATURA-2000 Gebiet

 

 


Braunelle-Bienenhonig

Um 1850 war die „Dunkle Biene“ österreichweit die vorherrschende Honigbiene, bevor ihr die „Krainer Biene“ (Carnica) nach und nach den Rang abgelaufen hat. Heute findet sich dieser Urtyp der Honigbiene leider nur mehr in wenigen Gebieten. Das gilt auch für Tirol, wo die Zuchtlinie der Dunklen Biene besser unter dem Namen „Braunelle“ bekannt ist. Seit einigen Jahren arbeiten 24 Imker aus den Gemeinden Kauns, Kaunerberg und Kaunertal daran, ihre Braunelle durch gezielte Zucht zu erhalten und in ihrem Bestand zu fördern. Gemeinsam mit den Gemeinden, dem Naturpark und in Abstimmung mit den angrenzenden Imkervereinen bzw. den Wanderimkern wurde auch ein eigenes Schutzgebiet für die Braunelle definiert. Dieser Schritt war sehr wichtig, da nur so eine kontrollierte Königinnenzucht erfolgen kann und der regionale Ökotypus der Braunelle für die Zukunft erhalten werden kann.

Weitere Informationen finden Sie hier »